Sonntag, 20. Juni 2010

Saisonauftakt in der Regionalliga gelungen

Dieses Wochendene war es also soweit: Der Start in die Ligasaison mit dem TV 48 Erlangen, auf den ich mich auch schon gefreut habe. Ein besonderes Highlight: An zwei Tagen mussten zwei Wettkämpfe absolviert werden.
So bin ich also am Samstag mit meinem Teamkollegen Andi und Ralph nach Trebgast (nahe Kulmbach) gefahren um einen Sprinttriathlon über 600m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen zu absolvieren. Unsere Team wurde dabei von Bernd Zeulner und Swen Sundberg komplettiert, was unsere Hoffnungen auf eine vordere Platzierung schürte!
Leider wurde das Schwimmen dann ohne Neo gestartet, was an diesem Tag nicht gerade zu meiner Freude war. Denn das Wasser hatte 20,1 Grad und die Luft auch nicht mehr. Von daher war der Auftakt sehr kalt. Ich bin zwar noch gut vom Start weg gekommen und hatte die Füße von meinem Teamkollegen Andi, aber durch die Kälte sind mir die Arme ganz schön "zu" gegangen und so musste ich etwas reißen lassen. Nach einem schnellen Wechsel und einem harten Antritt auf den ersten Radkilometern fand ich mich dann in der zweiten größeren Radgruppe wieder. Es wurde zwar recht nervös gefahren aber es hat sich nichts getan. So ging es also auf den abschließenden 5km Lauf. Leider hab ich beim zweiten Wechsel meinen Helm ewig nicht vom Kopf bekommen, so dass die ersten wichtigen Sekunden schon dahin waren. Auf den ersten Kilometern kam ich dann auch überhaupt nicht richtig in meinen Rhythmus, was voll am verstärkten Training für die Mitteldistanz liegt. So hatte ich hinten raus auch noch einige Reserven und konnte noch ein paar Athleten einsammeln. Am Ende war ich 33. Mit dem Team haben wir an diesem Tag einen sehr starken 2. (!!) Platz in der Regionalliga belegt. Knapp hinter Riederau. So durften wir also gleich beim Auftakt auf das Podest!
Am Sonntag folgte dann ein Staffeltriathlon bei dem jeder von uns einen Sprint über 600m Schwimmen, 8 km Rad und 2,5 km Laufen zu absolvieren hatte. Dabei wurde Swen von Roman ersetzt. Unser erster Starter, Bernd, übergab dann auch an zweiter Position an mich. Ich konnte mich dann einigermaßen gut behaupten und übergab nach hartem Kampf als 4. auf unseren dritten Mann. Nach zwei weiteren Startern kamen wir dann als 5. Team ins Ziel, was augrund der kurzen Strecken auch als Erfolg zu sehen ist. Dieses Rennformat ist dann doch eher für 18 - 22 jährige geeignet! Dennoch hat es mit der Erlanger Klopfertruppe viel Spaß gemacht und ich hoffe wir können uns weiterhin so gut behaupten.
Für mich geht es jetzt am Dienstag mit Swen ein paar Tage nach Meran / Südtirol wo wir nochmal am Feinschliff für die Saison arbeiten werden.

Montag, 7. Juni 2010

Irontown Ferropolis

Am Samstag war es jetzt also soweit: Der Auftakt in die Triathlonsaison 201o. Und das dann auch direkt mal mit einer Mitteldistanz über 2km Schwimmen - 90km Radfahren und 21,1 km Laufen. Das war gleichzeitig meine erste Mitteldistanz seit 4 Jahren und meine dritte überhaupt.
So bin ich also am Freitag Nachmittag in Richtung Ferropolis (nahe Leipzig) aufgebrochen. Der Check-In verlief Reibungslos und Stressfrei. Zu meiner Freude bekam ich vom Cervélo-Messestand auch noch eine Zipp-Scheibe für mein nagelneues P3 Carbon. An dieser Stelle herzlichen Dank an Alex Blank von Cervélo für den Rahmen und an Fahrrad Dresel für den schnellen Aufbau des Rades!
Nach dem der Check-In erledigt war ging es dann zusammen mit Stefan Wilk von Suunto (der mir den Startplatz überhaupt erst besorgt hat --> DANKE!) nach Halle um bei guten Bekannten von Stefan zu übernachten.
Der Start fand am nächsten morgen erst um 11.00 Uhr statt, so dass die Nacht sogar halbwegs lange war :-) Allerdings war es durch die späte Startzeit von Anfang an sehr heiss.
Aber der Reihe nach: Der Schwimmstart verlief sehr gut und flüssig. Ich bin ganz gut weg gekommen, konnte mich aus größeren Schlägerein raushalten und in der ersten größeren Verfolgergruppe platzieren. In dieser Gruppe hab ich mich dann auch die gesamte Schwimmstrecke aufgehalten und bin im Sog dahin geschwommen. Nach ganz passablen 29 Minuten Schwimmzeit, die ca. Platz 15 bedeuteten, ging es dann aufs Rad.
Direkt nach dem Radstart hatte ich erstmal ein wenig Glück, dass das Rennen nicht sofort für mich beenden war: Beim hektischen Anziehen der Radschuhe hab ich die erste 90-Grad-Kurve übersehen und wäre beinahe in den Absperrgittern gelandet :-)
Nach der kleinen Schrecksekunde ging es auf die 3 flachen aber sehr windigen Runden, rund um Ferropolis. Hier lief es bei mir von Anfang an sehr gut. Ich hab sofort einen guten Rhytmus gefunden und kam zügig voran. So ist es mir dann sogar gelungen meinen Platz im Gesamtklassement zu halten. Zu meiner Überraschung war ich auch völlig allein unterwegs. Weder vor noch hinter mir war ein Athlet in Sichtweite. Am ersten Wendepunkt dann allerdings das übliche Drama: Immer wieder kamen mir Pulks von 7-10 Athleten entgegen, was einfach nur nervig ist. Bei vielen hat man wirklich den Eindruck, dass sie gar nicht sauber fahren wollen. Anscheinend haben aber die Kampfrichter diesmal einen sehr guten Job gemacht und so wurden die Grüppchen immer kleiner und weniger. Vielleicht trugen aber auch der Wind und die Hitze dazu bei. Nach einer, für mich sehr guten, Radzeit von 2:23h und damit ca. Platz 12 ging es für mich dann auch auf den abschließenden Halbmarathon.
Dieser wurde auf einer 2,5km langen Wendepunktstrecke gelaufen. Zu Beginn des Laufs hab ich mich auch sehr gut gefühlt und kam recht zügig voran. Dann aber der erste große Schock. Das es nur alle 2,5km eine Verpflegungsstation gab, konnte ich ja noch verkraften, aber dass es dann am Wendepunkt nur warmes Wasser und sonst nichts gab, hat mir wohl das Genick gebrochen. Mein Ruf nach Cola wurde nur mit einem "gibts heute keins" erwidert. Alle 5 km gab es zwar Gels und einen Schluck Red Bull aber das ist für mich einfach zu wenig. So kam was kommen musste. Schon nach 12 km machten sich erste Krämpfe bemerkbar und nach 14 km musste ich sogar Gehpausen einlegen. Ich hab dann versucht die Mangelentscheidungen über Massenweise Gels zu kompensieren, was mir so einigermaßen gelungen ist. So konnte ich mich nach einer durchwachsenen Laufzeit von 1:45h noch ins Ziel retten.
Mit dem Gesamtergebnis bin ich auf jeden Fall sehr zufrieden. Platz 37 in der Gesamtwertung, Platz 9 in der Ak und mit 4:43h auch eine sehr gute Zeit, stimmen mich für die Saison optimistisch.
In zwei Wochen steht nun der Ligaauftakt in Stadtsteinach mit dem TV 48 Erlangen an. Zum Glück werden hier an 2 Tagen "nur" zwei Sprints absolviert, so dass ich von der Verpflegung nicht abhängig bin :-)

Sonntag, 30. Mai 2010

Einzelzeitfahren Hirschbachtal

Satz mit X - das war wohl nix.

Am Samstag bin ich zusammen mit Swen morgen nach Eschenbach in der Nähe von Hersbruck gefahren um dort am Einzelzeitfahren Hirschbachtal teilzunehmen, dass von Michael Krell super organisiert wurde. Besonders fit hatte ich mich schon vor dem Rennen nicht gefühlt und das wurde auch so ein bisschen bestätigt.
Aber der Reihe nach: Beim Einfahren mit Swen und Tom hatte ich schon keine besonders guten Beine, aber das ist ja vor einem Rennen schon mal so. Also hab ich mir keine größeren Sorgen gemacht. Also ging es so gegen halb 11 an den Start auf 24 wellige und windanfällige Kilometer. Von Anfang an lief es bei starkem Gegenwind extrem zäh bei mir, ich tat mir ziemlich schwer einen ordentlichen Rhytmus zu finden und war auch nicht allzu schnell unterwegs. Allerdings hatte ich noch die Hoffnung, dass ich nach der Wende, mit Rückenwind meine Fähigkeiten in der Ebene etwas ausspielen kann. Dies ist mir dann auch einigermaßen gelungen und so konnte ich zumindest noch Schadensbegrenzung betreiben. Die Uhr blieb dann nach 36:08 Minuten für mich stehen. Das bedeutet einen Schnitt von 39,8 km/h und Platz 55, mit dem ich nicht wirklich zufrieden war. Die Veranstaltung an sich war übrigens wirklich klasse organisiert und sehr familiär. Ich kann es jedem nur empfehlen nächstes Jahr im Hirschbachtal zu starten.

Jetzt kann ich nur hoffen, dass eine misslungene Generlprobe eine gute Premiere nach sich zieht. Denn am kommenden Samstag gilt es bei der Mitteldistanz in Ferropolis, nahe Leipzig, zu zeigen, ob sich das Training der letzen Monate gelohnt hat.

Sonntag, 23. Mai 2010

Mannschaftszeitfahren Hiltpoltstein

Heute war nun sowas wie der offizielle Startschuss für die Wettkampfsaison. Ich habe beim 6-er Mannschaftszeitfahren in Hiltpoltstein teilgenommen. Hierbei gilt es als Team eine Runde vom Radkurs des Challenge Roth zu absolvieren. Zusammen mit Faris, Ina und Swen bin ich also morgens ziemlich nervös nach Hiltpoltstein gefahren, denn ich wusste nicht so genau, was mach erwartet, bzw. mir war klar, dass es harte 85 km werden. Mit mir im Team waren 4 Radfahrer und Ina, also eine recht starke Gruppe. Wir sind dann auch sehr zügig aber kontrolliert angefahren. Bis Greding lief dann auch alles wunderbar, denn wie gehabt: In der Ebene komm ich schon ganz gut mit, nur am Berg fehlts mir einfach. So war der Kalvarienberg auch der erste Knackpunkt für mich. Hier sind wir aber dann doch recht vorsichtig hoch gefahren, so dass ich gut dabei bleiben konnte. Der Rest der Strecke ist ziemlich schnell erzählt. Es ging sehr flott voran. Wir haben sogar 4 Teams, die vor uns gestartet waren eingeholt. Es ist uns auch gelungen als Team recht gut zusammen zu arbeiten, auch wenn wir unseren sechsten Mann leider am Solarer Berg abwerfen mussten. Aber auch zu fünft waren die letzten Kilomter sehr flüssig und so kamen wir mit einer Zeit von 2:08:47 h in Ziel. (Schnitt: 39,1 km/h). Diese Zeit bedeutete Platz 12 in der Gesamtwertung und Platz 1 in der inoffiziellen Mixed-Wertung. Danke Ina :-) Das Rennen hat auf jeden Fall super viel Spaß gemacht. Das werde ich nächstes Jahr auf jeden Fall wiederholen! Glückwunsch noch an Faris und Swen, die das Rennen mit ihrem Team in neuer Rekordzeit gewonnen haben!

Ergebnisse

Freitag, 14. Mai 2010

Saisonplanung

Nachdem ich meinen ursprünglichen Saisoneinstieg in Linz aufgrund des schlechten Wetters, etwas Stress in der Uni und ein paar logistischen Schwierigkeiten abgesagt habe, hat sich für mich ein neues spannendes Rennen ergeben. Dank Suunto kann ich am 5. Juni beim Irontown Ferropolis über die Mitteldistanz an den Start gehen. Dafür an dieser Stelle ein riesen DANKESCHÖN! Zusätzlich wird mein Fokus auf den Regionalligarennen für den TV 48 Erlangen liegen. Nebenbei stehen die Rennen in Fürth, Bamberg und Herzogenaurach an. Evtl. auch in Erlangen. Als Saisonabschluss steht für mich der Mitteldistanztriathlon in Köln auf dem Plan, bei dem ich gleichzeitig einige sehr gute Freunde aus Köln besuchen kann. Mal sehen was bei den Wettkämpfen rauskommt. Trainiert habe ich in den letzten Wochen ganz gut und ich bin selber gespannt wie gut es angeschlagen hat...

Dienstag, 6. April 2010

Kurztrip nach Meran

Am Freitag, den 26. März haben Swen und ich kurzfristig entschlossen dem schlechten Wetter in Deutschland nochmal zu entfliehen und sind ins schöne Meran in Südtirol gefahren um nochmal in den Bergen am Raddruck zu arbeiten.
So sind wir dann also letzendlich am Sonntag morgen aufgebrochen um eine Woche lang in Meran zusammen mit Markus und Ralph, zwei starken Radfahren aus Nürnberg, die auch von Swen trainiert werden, Kilometer in den Bergen zu sammeln.
Der Sonntag war noch ganz im Zeichen des Einrollens, ab Montag haben wir dann allerdings fleissig Höhenmeter gesammelt. Da es auch in Südtirol noch relativ kalt war, waren leider noch nicht alle Pässe mit dem Rad befahrbar. So haben wir uns auf den Medelpass und das Gampenjoch konzentriert. Besonders der Mendelpass hat es mir dabei sehr angetan. Eine sehr angenehme und gleichmäßige Steigung über etwas mehr als eine Stunde. Also wirklich perfekt für lange Kraftausdauer-Einheiten.
Diesmal haben wir es auch wirklich geschafft, dank Swen das Schwimmen und Laufen nicht zu vernachlässigen. Dementsprechend war die letzte Woche auch wirklich anstrengend und ich bin leicht beschädigt :-) Dennoch hatten wir jede Menge Spaß mit der Truppe und so ein Apfelstrudel oder ein Tiramisu schmeckt nach 2 Stunden am Berg gleich doppelt so gut :-)
Ich hoffe jetzt, dass das Wetter zu Hause gut wird und es mir gelingt einigermaßen Form aufzubauen. Mein Saisonauftakt wird am 15.Mai in Linz über die Mitteldistanz sein. Ich bin selber gespannt, was da so geht. We will see... :-)

Donnerstag, 1. April 2010

2. Trainingslager in Abu Dhabi

Am 06.03. ging es zusammen mit Martin Lang, Daniel Stumpf und Fabian Schminke für mich zum zweiten Mal in diesem Jahr nach Abu Dhabi bzw Al Ain zum Trainieren. In der ersten Tagen fand noch das Trainingslager vom Team Abu Dhabi Triathlon statt, bei dem ich noch ein wenig mitgearbeitet habe. Im Zuge dessen wurde in den ersten Tagen auch recht viel und v.a. recht zügig trainiert. Die meisten anwesenden Athleten waren sehr fit und gut vorbereitet für den anstehenden 1. Abu Dhabi International Triathlon, bei dem fast alle teilgenommen haben.
So ging es also auch für Martin und mich am Mittwoch Abend nach Abu Dhabi ins feine 5-Sterne-Hotel Park Rotana, weil wir beide als Wettkampfrichter ausgeholfen habe. Dementsprechend wurde 4 tage auch nicht trainiert :-) Die Eindrücke, die wir in Abu Dhabi mitgenommen haben, sind nicht mit Geld zu bezahlen. Das Startareal in der Anlage vom 6-Sterne-Hotel Emirates Palace, daneben die drei Etihad Towers und der geniale Privatstrand vom Emirates Palace waren einfach der hammer. Das Ziel war dann im Bereich des Corniche Strands, der ebenfalls einfach nur traumhaft ist. Das Rennen war Top besetzt und dementsprechend auch sehr spannend! Die Jungs und Mädels vom Team Abu Dhabi Triathlon haben alle starke Leistungen gezeigt!

Am Sonntag ging es dann für Martin, Fabian und mich zurück nach Al Ain, wo wir noch eine Woche trainieren wollten. Die Temperaturen haben dann langsam unangenehme Dimensionen erreicht, so dass wir teilweise morgens um 07.30 Uhr aufs Rad mussten, was ich so ein bisschen ungemütlich fand :-) Die letzten 2 Tage wurde ich dann leider auch noch krank. Wohl wegen dem krassen Temperaturunterschied zwischen draussen und drinnen. Diese Krankheit hab ich dann auch zu Hause ne Woche rumgeschleppt, so dass an Training dann erstmal nicht zu denken war :-(

Alles in allem war es aber wieder absolut genial in Al Ain. Die besondere Wüstenlandschaft, die super freundlichen Einheimischen und eben v.a. die absolute Wettersicherheit sind einfach Pluspunkte, die Abu Dhabi als Trainingsgebiet im Frühjahr perfekt machen!